Einblick in den Weitblick…

Selber schreiben …

Diesen Wunsch gibt es schon lange. Ideen gibt es auch viele. Und was ist mit der Handlung selbst? Gehen wir einen neuen Schritt? Wagen wir es oder sind die Hindernisse und Ängste zu groß?

Wir möchten mit der Umsetzung beginnen. Wir haben entschieden, mit nichts mehr zu warten.

„Geht! Geht weiter!“ wurde uns immer wieder mitgeteilt.

Ein Blog ist eine gute Gelegenheit, von sich selbst zu berichten. Aber er ist ebenso eine gute Möglichkeit, in die Klarheit zu gehen. Denn im Prozess des Schreibens werden wir herausgefordert, ein Thema zu wählen, die passenden, verständlichen Worte dafür zu finden und den Mut aufzubringen, all das am Ende auch zu veröffentlichen. Wir zeigen uns offen, wahrhaftig, ungeschminkt und ehrlich.

Und wir stellen fest, dass insbesondere Themen aus der multidimensionalen, geistigen Welt nicht eins zu eins in eine menschlich verständliche Sprache zu übersetzen sind. Damit ringen wohl alle, die den Weg des Schreibens wählen. Und wie gerne interpretieren wir Informationen so, dass sie in unser Konzept passen. Tja, keine gute Idee.

  • Wer oder was sind wir?

  • Was tun wir hier in dieser Welt?

  • Und wofür brennen wir innerlich?

  • Was ist unsere Passion?

Wir bieten Einblick in den Weitblick. Für den einen oder anderen ist es sicherlich interessant, mehr über unsere Arbeit zu erfahren.

  • Wie arbeiten wir?

  • Woher beziehen wir unsere Informationen?

  • Wie verarbeiten wir diese, um sie dann letztendlich als Seminar, Workshop oder Teil einer Einzelsitzung in die Welt zu bringen?

  • Wer sind unsere Lehrer?

  • Wie ist unsere Sicht auf das Leben?

Alles, was in diesem Blog geschrieben steht und noch geschrieben wird, ist unsere ganz individuelle, persönliche Wahrnehmung des Lebens und seines Gefüges. Wir erheben keinen Anspruch auf Wahrheit oder absolutes Wissen. Wir sind auch nicht religiös. Unser Ziel ist die Verbindung mit einer höheren Wirklichkeit. Für diese Wirklichkeit gibt es verschiedene Begrifflichkeiten wie Gott, Transzendenz, höheres Selbst oder kosmischer Ursprung. Wir arbeiten in einem konfessionslosen Kontext, auch wenn wir von Gott oder dem Göttlichen sprechen, und möchten hier darauf hinweisen.

Unsere Aufgabe ist es, unseren persönlichen Weg und unseren weiten Blick zu zeigen. Es ist ein Blick auf dieses Leben, der sich für uns bewährt hat. Nicht mehr und nicht weniger. Das kann für den einen stimmig sein oder auch nicht. Denn es gibt unendlich viele Perspektiven in der multidimensionalen Matrix, die wir einnehmen können. Keine Perspektive ist falsch oder richtig, sie ist einfach eine von vielen.

Und genau so wollen wir darüber schreiben: voller Liebe und Respekt, mit Achtung und Wertschätzung gegenüber der Fülle des Universums und der Schöpfung. Jeder nimmt in seiner Einzigartigkeit aus seiner individuellen Perspektive einen kleinen Teil dieser großartigen Schöpfung wahr. Und wir möchten jeden dazu ermutigen, seine eigene Perspektive zu entwickeln und seine einzigartige Ebene darin einzunehmen. Das nennen wir pure Potentialentfaltung.

Eines wissen wir ganz gewiss: Unser Leben ist eine Symbiose mit der geistigen Welt, mit unterschiedlichsten Wesen auf verschiedenen Ebenen in einem multidimensionalen Feld. Weltliche Lehrer gibt es wie Sand am Meer, und wir begegnen immer wieder wundervollen Menschen mit einem großen Erfahrungsschatz, der uns dient. Hier und da fühlen wir uns angesprochen und gehen in Resonanz.

Auch wir benötigen Hilfe, Unterstützung, Entwicklung und Gruppendynamik, um zu reifen. Manchmal ist der Blick auf das eigene Leben einfach nicht klar genug. Auch wir tragen Scheuklappen oder eine rosarote Brille. Gerne folgen wir unseren Impulsen und lernen bei äußeren Lehrern. Es gab Begegnungen mit Mystikern, Therapeuten und Wissenden, die wir auf keinen Fall missen möchten.

Und doch lieben wir den Kontakt zur anderen Seite. Er inspiriert uns, ermöglicht Heilbewegungen und Wachstum, bringt Freude in unser Leben und eine tiefe Demut und Dankbarkeit. Denn dieser Weg als Paar ist keine Selbstverständlichkeit. Er hat seine Herausforderungen. Nichts bleibt im Verborgenen. Alles zeigt sich, ob man will oder nicht. Das kann sehr unbequem sein.

Es gibt keine Komfortzone, in der wir uns voreinander verstecken könnten. Gewünscht vielleicht, vorhanden eher nicht. Und gleichzeitig liegt genau darin eine große Chance. Dieser Weg ist direkt verfügbar. Er braucht keine langen Wartezeiten oder äußeren Umwege. Er ist einfach da.

Thomas und ich sind füreinander alles. Wir leben miteinander auf allen Ebenen und sind auch dort füreinander da. Das ist eine Entscheidung, um die wir gerungen haben.

Unsere Zugänge sind unterschiedlich. Bei Thomas ist ein direktes Wissen besonders ausgeprägt. Manchmal hält er lange Monologe, spricht angebunden, ohne Punkt und Komma. Das kann eine Stunde oder länger dauern. Die Worte fließen einfach. Und plötzlich endet es. Für unseren Verstand ist nicht greifbar, woher diese Worte kommen. Sie erscheinen wie von selbst. Für mich als Zuhörende fühlt es sich wie ein tiefes inneres Wissen an, das sich in ihm entfaltet. Vielleicht ist es Channeling. Vielleicht ist es ein Wissen, das durch ihn spricht. Thomas kommt aus dem Zen. Viele Jahre Praxis haben ihm tiefe Erfahrungen und Bewusstseinserweiterung ermöglicht. Dieser Schatz steht ihm heute zur Verfügung. Er hat keine klassische mediale Ausbildung. Und doch hat ihn die Stille direkt in die Wahrnehmung geführt. Es hat sich einfach entwickelt. Man könnte sagen: Ohne Stille keine klare Anbindung.

Mein Weg war ein anderer. Ich war zunächst überwältigt von meiner Wahrnehmung. Alleinerziehend verbrachte ich viele Abende auf meiner Couch mit unzähligen Büchern. Irgendwann brach diese Couch tatsächlich an genau dieser Stelle zusammen. Dort begann mein Kontakt mit Engeln und anderen Wesen. Ich sah Farben, nahm Auren wahr und suchte nach Möglichkeiten, all das zu verstehen und zu ordnen. Ich wollte lernen, meine Wahrnehmung bewusst zu nutzen, für mich, für andere und auch für die geistige Welt. Ich suchte Lehrer, die mir helfen konnten, meine Erfahrungen einzuordnen und in mein Leben als Frau, Mutter und Ärztin zu integrieren. Ich erkannte, dass meine Wahrnehmung nicht absurd war, sondern benennbar und nachvollziehbar. Meditation war anfangs nicht mein Weg. Doch das hat sich verändert. Heute liebe ich die Stille. Die Frage, die mich stets begleitet, ist die nach der Kunst des Heilens. Und ich habe Antworten gefunden.

Thomas und ich haben also sehr unterschiedliche Wege, die uns hierher geführt haben. Heute verbinden wir alles, was wir gelernt und erfahren haben. Wir sind uns gegenseitig Lehrer. Besonders ist unsere Arbeit in Trance. Wir sind wach und gleichzeitig in einem erweiterten Bewusstseinszustand. Wir hören einander, sprechen und sind doch verbunden mit einer anderen Ebene. Die Antworten kommen nicht aus dem Alltagsbewusstsein, sondern aus einer tieferen Quelle. Was gesprochen wird, entspricht nicht dem gewöhnlichen Denken. Wir haben viele solcher Sitzungen erlebt. Immer wieder zeigen sich unterschiedliche Ebenen und Wesen. Manche begleiten uns seit Jahren. In diesen Zuständen machen wir eigene Erfahrungen, erleben Heilbewegungen und Bewusstseinserweiterung. Informationen werden nicht einfach vermittelt, sondern erfahren. Das Erleben ist oft zeitlos. Was sich wie wenige Minuten anfühlt, dauert in Wirklichkeit viel länger. Und häufig bleibt nach der Trance weniger der Inhalt als vielmehr ein tiefes Gefühl von Berührung. Dieses Gefühl kann so intensiv sein, dass Tränen fließen, obwohl die Erinnerung an das Gesagte verblasst.

Die Welt des Geistes ist unermesslich. Und sie ist nicht nur leicht. Diese Arbeit kann fordernd sein. Sie verlangt Energie, Präsenz und Hingabe.

Das, was wir hier teilen, ist die Essenz aus vielen Jahren Erfahrung und Entwicklung. Unsere Aufgabe sehen wir darin, Wissen und Erfahrung weiterzugeben, damit sich das Potential des Lebens entfalten kann. Wir haben uns bewusst von festen Konzepten und vorgegebenen Wegen gelöst. Wir leben unsere eigene Form.

Dieser Blog soll dienen. Er soll Vertrauen schaffen. In uns, in unsere Arbeit und vielleicht auch in dich selbst. Wir glauben nicht an Zufall. Wir glauben an Resonanz. Wenn sich ein gemeinsames Feld öffnet, entsteht Begegnung. Vielleicht genau jetzt, während du diese Zeilen liest.

Wir wünschen uns, dass Leben leicht und freudig sein darf. Dass selbst schwierige Themen ihren Weg in Heilung finden. Und dass darunter ein Leben voller Zuversicht, Frieden und Liebe sichtbar wird. Und wir lieben es, die Verbindung zur Erde zu fühlen und ihr als Teil dieses Ganzen zur Verfügung zu stehen. Doch neben all dem gibt es auch die materielle Welt, den Körper, die Erde.

Darüber schreiben wir ein anderes Mal.

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Freude kommt immer zuerst…